Welcher Rasenmäher passt zu meinem Grundstück?

Der Rasenmäher gehört zu den Lieblingen eines jeden passionierten Hobbygärtners. Da ist es natürlich verständlich, dass das gute Stück mit möglichst viel Bedacht ausgewählt wird. Die lawnmower-155231_640Modellvielfalt ist groß und welchen Rasenmäher es trifft, sollte von verschiedenen Faktoren abhängig gemacht werden. U.a. von der Größe der Rasenfläche, aber auch von der Schnitthöhe, die man sich für seinen Rasen wünscht.

Gärtchen oder Sportplatz

Hauptsächlich sollte man die Rasenfläche bei der Auswahl des Rasenmähers zugrunde legen. Hier gibt es einige Werte, die als Orientierung herangezogen werden können. Bis zu 100-150 qm ist der Aufwand überschaubar. Daher genügt durchaus ein Spindelmäher, bei dem auf manuelle Arbeit gesetzt wird. Die Königsklasse unter den Rasenmähern, nämlich der Rasentraktor, empfiehlt sich hingegen für Rasenflächen ab einer Größe von mindestens 1.000 qm. Die durchschnittlichen Gärten weisen meist ein Mittelmaß auf und sind daher gut geeignet für die handelsüblichen Benzin-, Akku- oder Elektromäher.

Alle drei Varianten erfüllen hier ihren Zweck, so dass es von den persönlichen Vorlieben abhängig gemacht werden kann, welches Modell es werden soll. Wer gar nicht mehr selbst Hand anlegen möchte, der wählt einfach einen Mähroboter, der für ihn die Arbeit erledigt. Und geht es schließlich um dicht bewachsene Blumenwiesen, muss ein echtes Kraftpaket unter den Mähern her. Im Handel finden sich eigens dafür Wiesenmäher.

Worauf es noch ankommen kann

Nicht jeder möchte unnötig viel Zeit mit dem Mähen des Rasens verbringen. Daher sollte auf einige Punkte geachtet werden, die die Arbeitszeit verkürzen können. Zum einen ist dies die Schnittbreite. Also die Breite, die mit einem Mähzug gemäht werden kann. Je breiter der Mäher mäht, umso schneller ist der Garten selbstverständlich abgearbeitet. Eine breitere Schnittfläche bedeutet jedoch auch ein schwergängigeres Manövrieren. Gerade wenn verschiedene Hindernisse im Garten stehen, etwa Statuen, Brunnen oder ganz einfach Bäume, braucht es mit einem vergleichsweise breiten Modell mehr Fingerspitzengefühl.

Auch die Größe des Fangkorbs kann die Arbeitszeit beeinflussen. Je größer dessen Fassungsvermögen, umso seltener muss er während des Mähens zwischendurch geleert werden. Jedes Entleeren kostet schließlich unnötig Zeit. Letztlich ist auch die Schnitthöhe entscheidend, welcher Rasenmäher genutzt werden sollte. Zierrasen oder Gebrauchsrasen – die Schnitthöhen liegen in etwa bei zwei bis vier Zentimeter. Für sehr kurz geschnittene Rasen mit wenigen Zentimetern Höhe kann auch ein Spindelmäher genutzt werden. Gut, wenn die Schnitthöhe sich bei dem Mäher individuell einstellen lässt. So kann man auf die Gegebenheiten des Gartens besser eingehen, etwa, wenn bei sehr heißem Wetter gemäht wird, was eine etwas höhere Schnitthöhe empfiehlt.