Wichtige Kriterien beim Fensterkauf

Fenster sind eine Anschaffung für einen sehr langen Zeitraum. Man geht von einer Lebensdauer von 20 – 30 Jahren aus. Rein theoretisch ist eine gute 2-Fach vollkommen ausreichend. Doch sind wall-565125_640Fenster heute mit mehr Fähigkeiten ausgestattet. Deshalb sollte man sich, egal ob für den Neubau oder die Sanierung des Altbaus, eingehend informieren, was man für sein Geld bekommen kann. Letztlich ist jedes Glas durchsichtig und muss geputzt werden, um unsichtbar zu erscheinen.

Da es sich bei Fensterglas heutzutage aber um ein Hightech-Produkt handelt, kann es die verschiedensten Ansprüche erfüllen. Auch der Rahmen sollte nicht ausschließlich nach optischen oder gar preislichen Aspekten ausgewählt werden. Denn auch sie sind heute wahre Konstruktionskunstwerke. Somit wird das Fenster kaufen zu einer Art Forschungsauftrag. Wer sich aber vor dem Fenster kaufen gut informiert, mindert das Risiko für einen Fehlkauf.

Nicht nur die Optik zählt

Natürlich spielt die Optik eine große Rolle. Schließlich repräsentiert das Äußere eines Hauses die Bewohner. Der Unterschied zwischen einem Holz- oder Kunststoffrahmen, das korrekte Einpassen und natürlich die Wahl der Verglasung – all dies sind Kriterien, die nicht unbeachtet bleiben dürfen.

Bereits bei der Wahl des Rahmens wird es schwierig. Während der Holzrahmen durch das natürliche Material, einer guten Lebensdauer und Brandfestigkeit überzeugt, erweist sich der Kunststoffrahmen als sehr pflegeleicht und ebenfalls sehr langlebig. Allerdings ist es bei diesem vollkommen ausreichend, ihn mit Wasser und vielleicht ein bisschen Spüli zu reinigen. Der Holzrahmen hingegen benötigt in regelmäßigen Abständen einen Abschliff und eine Behandlung mit Holzschutzfarbe oder –lasur. Wird das Preis-Leistungs-Verhältnis zwischen Holz- und Kunststoffrahmen verglichen, weisen die Kunststofffenster einen Vorsprung auf. Zudem verfügen sie über einen guten Schall- und Wärmeschutz.

Wer Fenster Preise vergleicht, wird natürlich auf Aluminumfenster stoßen. Diese werden zusammen mit entsprechenden Aluminiumrahmen geliefert. Sie liegen preislich über dem Holz- oder Kunststofffenster.

Wie viele Scheiben sollen es sein?

Wie soll die Verglasung gestaltet sein? Sind 2 Scheiben ausreichend oder wird es dann im Winter empfindlich kalt, sodass eine 3-fach Verglasung sinnvoll wäre. Grundsätzlich könnte man alle Fenster der Hauses gleich gestalten. Doch manchmal kann es notwendig sein, die Verglasung des Fensters der Lage anzupassen. So ist bei einem größeren Südfenster ein integrierter Sonnenschutz für den Sommer zu empfehlen.

Wer an einer viel befahrenen Straße lebt, sollte auf keinen Fall auf eine schallschützende Verglasung verzichten. Ist das Gebäude in der Nähe eines Parks oder alleinstehend am Stadtrand, ist das Einbruchschutz- und vielleicht auch Brandschutzfenster nicht zwingend vorgeschrieben, aber dringend empfohlen. Es steigert nicht nur auf der psychischen Ebene das Sicherheitsgefühl der Hausbewohner.

Sind in das Haus große Glasscheiben integriert, ist für einen Vogelschutz zu sorgen. Denn sie sehen die Glasscheiben nicht und können sich bei Aufprall große Schäden zufügen, wenn sie ungebremst hinein fliegen. Scherenschnitte, aber auch schöne Basteleien von Kindern können hier gut Abhilfe schaffen. Gerne werden Fenster von namenhaften Herstellern bevorzugt. So sind Schüco Fenster nach wie vor hoch im Kurs. Kein Wunder, da Schüco die gesamte Fensterpalette anbietet.